Skurrile Berufe:Mitarbeiter gesucht: Dick und hässlich bevorzugt

Sie verfluchen gerade mal wieder Ihren Job und bemitleiden sich selbst? Hören Sie auf damit! Oder wären Sie lieber der Vorher-Mann in der Vorher-nachher-Werbung? Skurrile Jobs, die Sie wohl nicht übernehmen würden

Bildern.

Skurrile Berufe

Kinderhand-Model

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(Foto: Finanzbuch Verlag GmbH)

Der Job: Sasha Eden (im Bild) macht es vor: Sie hält ihre kleinen Hände für Spielzeughersteller in die Kamera. Voraussetzung: Älter als sieben Jahre sein, aber trotzdem sehr kleine Hände haben - und so viel Konzentrationsvermögen, dass ein Foto ohne Verwackeln möglich ist. Der Lohn: 75 Euro pro Stunde

Skurrile Berufe

Make-up-Künstler für ein Nacktmagazin

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(Foto: Finanzbuch Verlag GmbH)

Der Job: Hier ein bisschen mehr Glanz, dort ein wenig mehr Farbe: Mithilfe von Grundierungen werden Pobacken und andere Körperteile aufgehübscht. Voraussetzung: "Sollte über die diversen Produkte und ihre Verwendung gut Bescheid wissen, die neuesten Stile und angesagten Farben kennen und mit den Erwartungen der Leser vertraut sein" (aus einer Stellenbeschreibung) Der Lohn: Angestellte Make-up-Künstler verdienen zwischen 34.000 und 45.000 Euro im Jahr, Freiberufler einen Tagessatz von etwa 220 Euro.

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Der Vorher-Mann

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(Foto: Finanzbuch Verlag GmbH)

Der Job: Für ein dubioses Schnell-Abnehm-Programm oder ein Muskel-Aufbau-Produkt vor der Kamera posieren. Voraussetzung: Eine Ähnlichkeit mit dem Nachher-Mann ist förderlich, aber nur am Rande notwendig. Der Lohn: 40 Euro gemäß dem von der Künstlergewerkschaft festgesetzten Tarif.

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Dialogschreiber für Telefonmarketing

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(Foto: iStockphoto)

Der Job: Schreiben, schreiben, schreiben - damit andere reden. Hauptsache, am Ende ist verkauft, was verkauft werden sollte. Das gelingt dem Verkäufer nur mit dem richtigen Verkaufsgespräch. Damit dabei nichts schiefgeht, sind Dialogvorlagen notwendig. Die müssen erst einmal geschrieben werden. Voraussetzung: Ein bisschen Sprachgefühl, schriftstellerisches Talent und eine ausgeprägte Überredungsgabe.

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Kondom-Qualitätskontrolleur

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(Foto: REUTERS)

Der Job: In einer Kondomfabrik wird jedes einzelne Kondom, das das Unternehmen verlässt, getestet. Der Kontrolleur bedient die Maschinen, die jedes Präservativ einem Dehnungs-, Dichtheits und Aufblastest unterziehen. Der Lohn: Etwa 1500 Euro im Monat. Notwendige Fähigkeiten: Eine Engelsgeduld, um nicht auszurasten, wenn Kondom Nummer 584.732 an der Reihe ist.

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Müllskipper

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(Foto: Finanzbuch Verlag GmbH)

Der Job: Abfall an Müllkippen aufsammeln, aufs Boot laden und an Deponien wieder abladen. Voraussetzung: Möglichst keinen Geruchssinn besitzen. Anders als bei Müllmännern ist auf dem Schiff keine Trennwand zwischen Ladung und Mensch. Der Lohn: Neun Euro pro Stunde und mehr.

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Geflügelgeschlechtsfinder

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(Foto: Finanzbuch Verlag GmbH)

Der Job: Der Geflügelgeschlechtsbestimmer sucht nach einem Penis. Alle männlichen Küken sowie 15 Prozent der weiblichen haben einen. Außerdem untersucht er die Kloake des Huhns, darunter versteht man den gemeinsamen Körperausgang für den Verdauungs-, Harn- und Fortpflanzungstrakt. Ein guter Geschlechtsbestimmer vermag es, weibliche Tiere trotz ihrer Penisse zu erkennen. Dies erfordert eine scharfe Beobachtungsgabe, absolute Konzentration und eine ruhige Hand. Der Lohn: Etwa 300 bis 525 Euro pro Tag zuzüglich Spesen. Arbeitszeit: Ein Nine-to-five-Job, dafür aber nonstop. Im Schnitt untersucht ein Geschlechtsbestimmer jeden Tag 5000 bis 7000 Küken. Noch mehr skurrile Berufe finden Sie in Justin Racz' Buch 50 Jobs, die schlimmer sind als Deiner, Riva Verlag 2011.

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