Pfaffenhofen/Glonn:Eine Frage der Solidarität

Vier der 17 Landkreisgemeinden sind bisher noch nicht der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Dachau beigetreten: Sulzemoos, Schwabhausen, Hilgertshausen-Tandern und Pfaffenhofen an der Glonn. In der jüngsten Sitzung des Pfaffenhofener Gemeinderats plädierte Bürgermeister Helmut Zech (CSU) nun für einen Beitritt. Damit biete sich die Möglichkeit zum Bau von Sozialwohnungen, die von der Wohnungsbaugesellschaft finanziert würden. Die Gemeinde müsse allerdings ein voll erschlossenes Grundstück über ein 99-jähriges Erbbaurecht und ohne Erbbauzinsen zur Verfügung stellen. Und noch eine andere Voraussetzung nannte Zech: Das Grundstück solle möglichst verkehrsgünstig liegen. In Pfaffenhofen sei dies nicht der Fall, sagte er. Dennoch sei ein Beitritt wichtig, um im Sinne des Solidaritätsgedankens die Geschlossenheit der Landkreisgemeinden zu zeigen. Diese sei nötig, um gerade im Ballungsraum München Sozialwohnungen zu schaffen. Pfaffenhofen wird sich deshalb heuer noch mit einer Summe von 25 000 Euro am Stammkapital beteiligen, "eine überschaubare Summe", so Zech.

© SZ vom 10.11.2016 / RZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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