US-Präsident auf Weltreise:Trumps Charmeoffensive in Arabien

Der US-Präsident fädelt bei seinem Saudi-Arabien-Besuch Waffengeschäfte ein und findet Gefallen an modischen Details anderer Staatsoberhäupter.

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Am Sonntagmorgen trifft US-Präsident Donald Trump bei seinem Staatsbesuch in Saudi-Arabien mit mehreren arabischen Staatschefs zusammen. Nachdem der König von Bahrain, Hamad bin Isa Al Khalifa, neben ihm Platz genommen hatte, lobte Trump das "wunderbare Verhältnis" der beiden Länder. Es habe jedoch "ein wenig Spannung gegeben". Er kündigte an, für Verbesserung zu sorgen. Um welche Spannungen er sich kümmern wolle, führte er nicht aus. Die USA und Bahrain verbindet eine langjährige militärische Allianz. Doch während des Arabischen Frühlings 2011 haben die Vereinigten Staaten die Reaktion des Golfstaates auf die Unruhen kritisiert.

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Bei den Treffen mit den arabischen Staatschefs hat Donald Trump drei seiner engsten Mitarbeiter an seiner Seite: Außenminister Rex Tillerson (Dritter von rechts), Schwiegersohn und Berater Jared Kushner sowie der Nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster nehmen an den kurzen Begegnungen teil.

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Mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim Bin Hamad Al-Thani, will der US-Präsident über ein Waffengeschäft sprechen. "Eine der Sachen, über die wir diskutieren werden, ist der Kauf von jeder Menge schöner militärischer Ausrüstung, weil das niemand so gut kann wie die Vereinigten Staaten", sagt Trump zu Beginn des Gesprächs nach Angaben von mitgereisten Journalisten. Demzufolge bedeute das Waffengeschäft mehr Jobs in den USA und für die Region eine "großartige Sicherheit".

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Besonders freundschaftlich verläuft das Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi. Trump bezeichnet al-Sisi als seinen "Freund". Dieser wiederum zeigt sich beeindruckt von dessen "einzigartiger Persönlichkeit", die es ihm erlaube, "das Unmögliche zu tun". Lächelnd nimmt der US-Präsident die Worte zur Kenntnis. Dann ist zu hören, wie er die Schuhe al-Sisis lobt. Zum Schluss des Treffens der beiden Staatsoberhäupter planen sie bereits die nächste Auslandsreise von Donald Trump. In Kürze will der US-Präsident Ägypten besuchen.

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Auch der Emir von Kuwait, Scheich Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah, durfte kurz neben Donald Trump Platz nehmen und ein paar Worte mit ihm wechseln. Danach will der US-Präsident vor mehr als 50 Staatschefs eine Rede zum Islam halten.

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So viele Hände zu schütteln, macht müde. Donald Trump wirkt während einer Pause schon leicht angeschlagen.

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Währenddessen absolviert Melania Trump das Damenprogramm. In Riad besucht die First Lady die American International School.

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Am Samstagabend waren Donald Trump und die First Lady beim König von Saudi-Arabien, Salman bin Abdulaziz Al Saud, in dessen Palast eingeladen. Der US-Präsident und seine Frau Melania probierten Süßigkeiten.

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Vor Beginn des Staatsbanketts zeigte sich Donald Trump bestens gelaunt und schunkelte zur Musik mit, als ein traditioneller Schwerttanz vorgeführt wurde.

© SZ.de/dpa/AFP/AP/Reuters/lot - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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