Gebühren:Müllabfuhr wird billiger

Oberhaching senkt Gebühren um drei bis neun Prozent

Die Gemeinde Oberhaching will zum 1. Januar die Müllgebühren senken. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte am Dienstag dem Vorschlag der Verwaltung zu, vom kommenden Jahr an von den Bürgern für die Leerung der verschiedenen Tonnen drei bis neun Prozent weniger zu verlangen. Der Grund für diese Großzügigkeit: In den vergangenen vier Jahren war über diese Gebühr mehr Geld in die Kasse gekommen als zur Kostendeckung benötigt wird. Nun soll diese "Überdeckung" den Bürgern durch eine Neukalkulation wieder zu Gute kommen. Kommende Woche muss der Gemeinderat noch zustimmen.

Nach der Neuberechnung zahlen die Oberhachinger für die 60-Liter-Tonne monatlich nur noch 10,80 statt wie bisher 11,10 Euro. Bei einer 120 Liter-Tonne liegt die Ersparnis im Monat schon bei 1,30 Euro, denn die Gebühr wird auf 16 Euro gesenkt. Richtig bemerkbar macht sich die neue Gebührensatzung für Besitzer großer Tonnen, die 1100 Liter Müll fassen. Statt wie bisher 131,50 Euro werden für sie monatlich nur noch 120 Euro fällig. Damit zahlen die Nutzer im Jahr 138 Euro weniger. Bezahlen müssen die Bürger nur für die Restmülltonne. Die Kosten für Bioabfalltonne, Papiermülltonne und Gelber Sack sind in der Gebühr mit einkalkuliert.

© SZ vom 30.11.2017 / hilb - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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