Fachkräftemangel:Mehr Geld für Erzieher

Stadt Dachau zahlt Mitarbeitern künftig diverse Zulagen

Nicht nur die Stadt Dachau sucht fast schon händeringend Betreuungspersonal für die städtischen Kindertageseinrichtungen, aber die Kommune bietet potenziellen Arbeitnehmern einiges Geld mehr. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause eine Arbeitsmarktzulage für die Erzieherinnen und Erzieher beschlossen: monatlich 200 Euro, Teilzeitbeschäftigte erhalten die Zulage anteilig. Daneben gewährt die Stadt, wie Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) am Montag mitteilte, eine "Dachau-Zulage" bis zu 120 Euro im Monat. Außerdem gibt es von Januar 2019 an einen Fahrtkostenzuschuss bis zu 80 Euro im Monat sowie ein Leistungsentgelt und eine betriebliche Altersversorgung an. Die Stadträte hoffen, damit den Personalbedarf in den Einrichtungen decken und vor allem auch qualifizierte Fachkräfte finden zu können. "Mit diesen Maßnahmen will die Stadt Dachau als Arbeitgeberin noch attraktiver werden", sagte Oberbürgermeister Hartmann. Dachau bietet elf Einrichtungen zur Betreuung von Kindern an. Eltern haben einen Rechtsanspruch auf die Betreuung ihres Kindes. Doch Kommunen und private Träger von Kindertageseinrichtungen können den Bedarf kaum abdecken, weil Pädagogen fehlen.

© SZ vom 31.07.2018 / hz - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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