Wasserqualität:Badeverbot im Poinger Bergfeldsee aufgehoben

Nicht mehr verunreinigt: Der Poinger Bergfeldsee. (Foto: Peter Hinz-Rosin)

Eine erneute Messung ergibt keine nennenswerte Bakterienbelastung mehr. Grund für kurzfristige Erhöhung könnten Verunreinigungen aus der Landwirtschaft gewesen sein.

Pünktlich zum - wenigstens für ein paar Tage - zurückgekehrten Sommer können Badegäste nun auch wieder einen Sprung in den Poinger Bergfeldsee wagen. Denn die Wasserqualität im See liegt wieder im akzeptablen Bereich, das in der vergangenen Woche verhängte Badeverbot wurde deshalb aufgehoben. Eine erneute Wasseranalyse hat nur noch eine geringe Belastung mit Escherichia coli ergeben.

Dies war bei einer Wasserprobe, die am 27. August genommen worden war, noch anders gewesen: 4564 Escherichia-coli-Bakterien wurden pro 100 Milliliter Wasser gezählt. Laut Gesundheitsamt ist bei einem Badegewässer im Höchstfall ein Wert von 1800 noch akzeptabel.

Die Gemeinde reagierte darum prompt und stellte am vergangenen Mittwoch mehrere Warntafeln am Ufer auf. Mittlerweile liegen die Werte für E. coli im Bergfeldsee wieder bei 65 beziehungsweise 32, also weit unter dem Grenzwert. Das Gesundheitsamt und die Gemeinde Poing vermuten, dass Verunreinigungen aus der Landwirtschaft der Auslöser für die kurzfristige Erhöhung der Werte waren.

© SZ vom 04.09.2018 / SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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