Bildungspolitik:Jusos gegen Zentralabitur

Wegen des Unterrichtsausfalls in der Corona-Pandemie hat die Juso-Chefin Jessica Rosenthal die Länder dazu aufgefordert, auf das Zentralabitur zu verzichten und stattdessen den Schulen die Prüfungsaufgaben zu überlassen. "Das Zentralabitur muss für ein bis zwei Jahre ausgesetzt werden", sagte die Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation der Augsburger Allgemeinen. Die Schulen hätten wegen der unterschiedlichen Situation vor Ort auch unterschiedlich viel Lernstoff geschafft. Man könne nicht den Ausnahmezustand der Pandemie beklagen "und gleichzeitig sagen, die Schüler sollen gefälligst das gleiche Abitur wie in den Jahren zuvor schreiben". Sie traue den Lehrkräften zu, eine Vergleichbarkeit der Prüfungen zu erhalten.

© SZ vom 15.02.2021 / dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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