Olympia-Attentat München:Lesung vor größerem Publikum

Zeitzeuge Hans Völkl trägt bei der Uraufführung im Fliegerhorst vor. Die Lesung wird danach in der Polizeihochschule wiederholt und aufgezeichnet. (Foto: Erich C. Setzwein)

Historischer Verein erinnert im Churfürstensaal an die Geschehnisse des 5. Septembers 1972.

Von Erich C. Setzwein, Fürstenfeldbruck

Was passierte während der Olympischen Spiele am 5. September 1972 in München und Fürstenfeldbruck, wie konnte es zu dem Attentat palästinensischer Terroristen kommen und warum scheiterte die Befreiungsaktion am Fliegerhorst so kläglich? Diese und weitere Fragen rund um das Olympia-Attentat hat der Historische Verein Fürstenfeldbruck am 6. September dieses Jahres in einer Lesung mit Musik im alten Tower des Fliegerhorstes nicht nur gestellt, sondern auch zu beantworten versucht. Weil bei dieser Gedenkveranstaltung nur eine sehr begrenzte Anzahl Menschen teilnehmen konnten, so Vereinsvorsitzende Ulrike Bergheim, habe man sich entschlossen, die Lesung zu wiederholen. Unterstützung bekommt der Historische Verein dabei von der Polizeihochschule Fürstenfeldbruck. Anmeldungen für die Veranstaltung am Donnerstag, 13. Oktober, um 19 Uhr im Churfürstensaal werden unter kontakt@hvf-ffb.de entgegengenommen. Die Veranstaltung soll als Film aufgezeichnet und öffentlich zugänglich gemacht werden.

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