Volleyball:Straubing stellt Spielbetrieb ein

NawaRo Straubing, Tabellenvorletzter in der Volleyball-Bundesliga der Frauen, setzt seinen Spielbetrieb in der laufenden Saison nicht fort. Diese Entscheidung gab der Klub, der in der Vorwoche einen Insolvenzantrag gestellt hatte, am Dienstag bekannt. Alle bisherigen Saisonergebnisse der Niederbayern werden annulliert. Das Ausscheiden aus dem Spielbetrieb der laufenden Saison stelle allerdings "keinen Vorentscheid zum weiteren Erhalt des Standortes für die Saison 2023/24 dar". In den kommenden Monaten würden die Verantwortlichen "alles dafür tun, dass Straubing auch zukünftig auf der Landkarte der Volleyball Bundesliga zu finden sein wird", hieß es. "Der Zeitpunkt der Entscheidung ist auch der Tatsache geschuldet, dass man damit den Spielerinnen die Chance eröffnet, sich innerhalb der Transferperiode einen neuen Verein zu suchen", so der Klub. "Auch wenn der Entschluss sehr bedauerlich ist, können wir ihn nachvollziehen und befürworten ihn insofern, als er für die noch verbliebenen Spielerinnen und unsere Bundesligaklubs die benötigte Planungssicherheit für die restliche Saison schafft", sagte Liga-Geschäftsführer Daniel Sattler.

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